03.08.2026
5,2 Mio €
EEG-Differenzkosten dieses Tages — Bundeshaushalt, also Steuerzahler.
Die Hauptzahl ist amtlich verankert: die kalibrierten Tage eines Monats summieren sich exakt auf den vom EEG-Konto ausgewiesenen Monatswert. Der modellierte Teil ist bottom-up nachrechenbar; der amtliche Aufschlag enthält Auszahlungen, die das Modell nicht einzeln abbildet (höhere Vergütungen im Anlagenbestand, Flexibilitätsprämie, Mieterstromzuschlag, Nachzahlungen).
Dieser Monat hat noch keine amtliche Abrechnung. Der Wert ist vorläufig und nutzt einen geschätzten Kalibrierfaktor (fallback(median letzte 3)).
Einordnung
Rang 215 von 215 Tagen in 2026. Median: 40,9 Mio €. Teuerster Tag: 01.05.2026 mit 114,5 Mio €.
0.00 Stunden mit negativem Börsenpreis.
Nach Technologie
Die Aufteilung bezieht sich auf den modellierten Teil (4,1 Mio €). Der amtliche Aufschlag lässt sich nicht sinnvoll auf einzelne Technologien verteilen, weil er mengenunabhängige Bestandteile enthält — er bleibt deshalb bewusst ungeteilt.
Welcher Topf?
Steuerzahler · Bundeshaushalt, über das EEG-Konto
5,2 Mio € — unsere Rechnung, amtlich kalibriert
-8,2 Mio € — dieselben Daten nach der vereinfachten
Methode, die in Videos und Presse verbreitet ist
Stromkunde · Netzentgelte, über den Strompreis
56 Redispatch-Maßnahmen, 35 792,9 MWh
Der amtliche Datensatz enthält keine Kosten — ein Euro-Betrag wäre geschätzt und steht deshalb hier nicht.
Diese beiden Blöcke werden nicht addiert. Sie werden aus verschiedenen Kassen bezahlt. Warum das wichtig ist
Zum Methodenvergleich
Die vereinfachte Methode multipliziert die gesamte Erzeugung mit einem Durchschnitts-Vergütungssatz und zieht den Börsenerlös ab. Sie überzählt, weil sie auch Strom ohne EEG-Anspruch einrechnet und Anlagen in der Direktvermarktung falsch behandelt — und sie unterzählt zugleich, weil ihr reale Auszahlungsbestandteile fehlen. An manchen Tagen heben sich diese Fehler auf, an anderen nicht. Ausführlich in der Methodik